Viktor Hoffmann im Theater Coupé

Viktor Hoffmann

stellte sich am 20.1.2016 wieder einmal im Theater Coupé mit einem literarisch-musikalischen Abend unseren Freunden und Gästen der KünstlerKolonie Berlin e.V. vor.

Abb.: Viktor Hoffmann

Er brachte ein sehr gutes Programm auf die Bühne. Seine Vita macht es möglich, die Faszination seines Programms nachvollziehen zu können. (www.viktorhoffmann.de [↑])
Er ist in mehreren europäischen Ländern groß geworden. Und diese Einflüsse spürt man auch. Es verweben sich barocke musikalische Elemente nahtlos mit Samba Rhythmen.

Die Texte, die er schreibt, knüpfen an alte Traditionen an. Die Vorbilder sind deutlich zu spüren. Kreisler, Brel und Okudschawa glaubte ich in jedem Falle herauszuhören.
Nicht die schlechtesten Vorbilder. Viktor verwebt sie zu einem eigenen Stil. In diesen Traditionen war es ihm möglich, das gesamte Spektrum des menschlichen Seins zu umfassen.

Er nimmt eindeutig Stellung zu Menschen und ihrem Umgang mit Waffen, zu sehr persönlichen Geschichten im Beziehungsbereich, und er lässt auch die skurrile Geschichte, offenbar selbst erlebt, nicht aus.

Oder liegt es einfach an seiner Interpretation, dass seine Lieder so authentisch rüber kommen?
Eindeutig ja. Seine Sprache ist vom allerfeinsten Deutsch, jedoch vermischt mit einem einzigartigen Akzent, der ihn einfach als „Europäer“ auszeichnet, so vermischt sind die Einflüsse auf seine (Aus)Sprache. Sie ist ein Teil seiner Originalität.

Er verfügt außerdem über eine sehr gut gebildete Stimme, die er auch einzusetzen weiß. Abgesehen davon, dass er auch über ein beachtliches Talent an komödiantischen Fähigkeiten verfügt, die es ihm ermöglichen, den Spannungsbogen zwischen Lachen und Betroffenheit wirkungsvoll auf die Bühne zu bringen.

Beeindruckend sind auf alle Fälle auch seine virtuosen Fähigkeiten auf allen Instrumenten, mit denen er sich auf der Bühne begleitete (Gitarre, Akkordeon, Klavier).

Alles in allem, es war ein sehr gelungener Abend.

 

 

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