Veranstaltungen

 

KünstlerKolonie Berlin e.V. oder
mit freundlicher Unterstützung des KünstlerKolonie Berlin e.V.
und besondere Empfehlungen:

August
Mi. 29.08.2018 19:30 Uhr Wilmersdorfer Künstlerstammtisch
Veranstaltung der KünstlerKolonie Berlin e.V.
Künstler präsentieren sich ad hoc
TheaterCoupé frei
September
Mi. 12.09.2018 19:30 Uhr Rajvinder Singh TheaterCoupé 15,-/12,- Info
Mi. 26.09.2018 19:30 Uhr Wilmersdorfer Künstlerstammtisch
Veranstaltung der KünstlerKolonie Berlin e.V.
Künstler präsentieren sich ad hoc
TheaterCoupé frei
Oktober
Mi. 10.10.2018 19:30 Uhr „KüKo außer Haus“
Vortrag von Alwin Schütze über die
Künstlerkolonie Berlin-Wilmersdorf
mit musikalischer Begleitung
Lessing-Salon,
LESSING-HAUS,
Nikolaikirchplatz 7,
10178 Berlin
(S5 Alexanderplatz
Bus M 48)
10.- €,
incl. ein
Glas Wein
Info
Mi. 17.10.2018 19:30 Uhr Frederike Frei TheaterCoupé 15,-/12,- Info
Sa. 27.10.2018 19:30 Uhr Georg Oswald Cott TheaterCoupé 15,-/12,- Info
Mi. 31.10.2018 19:30 Uhr Wilmersdorfer Künstlerstammtisch
Veranstaltung der KünstlerKolonie Berlin e.V.
Künstler präsentieren sich ad hoc
TheaterCoupé frei
November
Mi. 21.11.2018 19:30 Uhr Frank Brunet TheaterCoupé 15,-/12,-
Mi. 28.11.2018 19:30 Uhr Wilmersdorfer Künstlerstammtisch
Veranstaltung der KünstlerKolonie Berlin e.V.
Künstler präsentieren sich ad hoc
TheaterCoupé frei
Dezember
(Im Dezember kein Stammtisch)

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, auch kurzfristige, vorbehalten.

Vorbestellungen, sofern nicht anders vermerkt, bitte unter: (030) 55.87.31.27

Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Ermäßigungspreise gelten nur für Vereinsmitglieder.

Veranstaltungen - Infos

Unseren Veranstaltungkalender finden Sie hier.

 

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Georg Oswald Cott


„Gedichte für ein Lächeln"

Seit mehr als 30 Jahren stellt er eine neue Auswahl seiner Werke zusammen, die er per Hand zu Papier bringt, vervielfältigt, zusammenrollt – und auf der Frankfurter Buchmesse gegen ein Lächeln verschenkt.

 

27. Oktober 2018 – 19:30 Uhr

TheaterCoupé

Hohenzollerndamm 177/ Brienner Straße

15,- € / Mitglieder KüKo e.V. 12,- €

Freie Platzwahl

 

„Man erahnt ihn, lange ehe man ihn sieht. Dort wo der Menschenstrom im gläsernen Durchgang zwischen Halle 4 und Halle 6 an der immergleichen Stelle plötzlich stoppt, Menschen anhalten, den Kopf wenden, sich bücken und spontan lächeln – genau dort sitzt er. Georg Oswald Cott. Verteilt seine Gedichte gegen ein Lächeln.“

Seit mehr als 30 Jahren tut der gebürtige Braunschweiger das nun schon, reist alle Jahre wieder zur Frankfurter Buchmesse und lässt sich nieder mit Klappstuhl, Seesack und großem Weidenkorb voll gerollter Zettel mit bunten Wollschleifen drumherum. Gedichte für ein Lächeln. Jedes Jahr stellt er eine neue Auswahl seiner Werke zusammen, die er per Hand zu Papier bringt, vervielfältigt, zusammenrollt – und verteilt.
Er will ein Stolperstein sein im rasenden Buchmessengetriebe, hat Cott in seinem 25. Jahr gesagt – er ist eine lieb gewordene Institution, deren Zauber unverändert wirkt. „Haben Sie die tatsächlich alle selbst geschrieben?“, fragt eine junge Frau, greift zu und schenkt Cott ein strahlendes Lächeln, dass sich der 79-Jährige im Gegenzug mit einem Strahlen bedankt.
Seine Gedichte reichen aber weit mehr als zu einem Lächeln. „Manche hatten seit 20 Jahren kein Gedicht mehr gelesen und haben dann stundenlang darüber geredet und diskutiert.“ Und am drauffolgenden Morgen konnte es dann sein, dass der Bundespräsident in Cotts Korb gegriffen und sich mit einem Lächeln verabschiedet hat. (Frankfurter Rundschau vom 8.10.2010)
Vor ein paar Wochen verschenkte er auch im Musiktheater Braunschweig die kleinen Gedichtrollen aus seinem Korb (FAZ vom 2.7.2018)

Der freie Autor, Georg Oswald Cott, arbeitete nach der Lehre einige Jahre als Handwerksmeister. Danach studierte er Ernährungswissenschaft, Berufspädagogik und Germanistik und war anschließend als Berufsschullehrer tätig. Er arbeitete unter anderem für Projekte in Afrika und lehrte an der Universität Hannover.
Heute lebt Georg Oswald Cott als Schriftsteller in Braunschweig. Er hat Gedichtbände, Hörspiele und Erzählungen veröffentlicht und ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland. Er erielt Literaturpreise und Stipendien.
 

 

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„BISSIGES GRAS. RHYTHMISCHE
LESUNG. KURZ UND UNBÄNDIG"

Blickt noch wie fünf,
springt wie mit fünfzehn
und hat doch schon fünfzig Kalender verbraucht!
Die Geduld ging ihr schon
auf dem Schulweg verloren,
doch dem Wort hört sie zu,
jeden Atemzug lang,
als sei es jetzt erst geboren.
Frederike zum 50. ins Poesiealbum von Martin Dieckmann

 

17. Oktober 2018 – 19:30 Uhr

TheaterCoupé

Hohenzollerndamm 177/ Brienner Straße

15,- € / Mitglieder KüKo e.V. 12,- €

Freie Platzwahl

 

„Endlich ziehe ich mich an den aufgeräumten Schreibtisch zurück, denke, nun kann ich an die Arbeit gehen, meinen Roman schrei ... Da ruft mich die Frau vom Funk an und fragt, ob ich ... Ich wollte doch gerade ... und sage ab. Oha. Das halte ich nicht lange aus. Es gärt in mir. Du darfst die Kontakte nicht verlieren, die Sache ist ja schnell geschrieben und schreibe sie dann rasch. So rasch eben nicht, es dauert länger, als ich dachte. Da kommt ein neuer Fall dazwischen, ein Kollege bittet mich – welche Ehre! – Ja und so wird der Roman auf eine immer längere Bank geschoben. Die Nebenwerke überwuchern das Hauptwerk.
Warum muss man was machen, um Geld zu verdienen. Warum verdient man kein Geld mit dem, was man macht? Man verdient Geld, um unabhängig zu sein, vergisst dabei, dass gerade Geldverdienen abhängig macht.“

„Ball: Wenn er steht, liegt er. Wenn er springt, fliegt er. In der Regel rollt er. Der Ball aller Bälle ist der Fußball. Mit ihm verspielt man seinen Kopf.“

„Europa ist am Ende, lese ich. Schleicht es vorüber wie das letzte Ringchen einer Schlangenschwanzspitze oder kommt es so dick, dss es nicht zur Tür reinpasst?“


Frederike Frei, geb. 1945 in Brandenburg an der Havel, lebt in Berlin und hat sich 1976 als Schriftstellerin mit ihrer Lyrikaktion „Gedichte als Lesezeichen im BaUCHLADEN“ auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gemacht.Dauerausstellung im Literaturmuseum der Moderne in Marbach. Hauptpreisträgerin im Hildesheimer Lyrikwettbewerb.
Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a. die Bücher: Losgelebt (Lyrik, Literarischer Verlag H. Braun), Ich dich auch (Lyrik und Prosa, Eichborn); Unsterblich (Prosamonolog, Verlag Dölling und Galitz), Echt Himmel das Blau heute (Blumenlyrik, Verlag Ralf Liebe) sowie Weg vom Festland! (Roman, Achter Verlag) und Apelgeschichten (Achter Verlag). Zimmergazette vom Binnenleben Mitlesebuch (Lyrik, AphaiaVerlag), Poesialbum Nr. 319 (Märkischer Verlag) und Bissiges Gras, Ein Kindroman (Achter-Verlag). – Sie ist Trägerin des Ringelnatz-Publikumspreises sowie des Botho-Strauß-Wettbewerb-Preises. Gründerin von Hamburger Literaturpost e.V., Literaturlabor e.V., Mitbegründerin des Writers Room e.V. in HH, Veranstalterin der 1. deutschen Dichterdemo (1979); Schreibwerkstätten an Uni und VHS, laut Hanser vitalste Akteurin der Schreibbewegung. www.frederikefrei.de



 

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KünstlerKolonie Berlin e.V.


„Polizei stürmt Wohnungen mit Drehleitern
in der Künstlerkolonie"

 

so lautete in den 30er-Jahren die Überschrift eines Artikels mehrerer Berliner Zeitungen. Doch was war und blieb die Künstlerkolonie Berlin? Sie existiert heute noch in Berlin- Wilmersdorf.

Antworten auf diese Fragen, und weitere Informationen zu diesem international einmaligen Wohnprojekt aus dem Jahr 1927 erhalten Sie bei einem Vortrag des Vereins Künstler Kolonie Berlin e.V. (www.kuenstlerkolonie-berlin-ev.de)


10. Oktober 2018 – 19:30 Uhr

Lessinghaus


Nikolaikirchplatz 7, 10178 Berlin
(Bahnhof Alexanderplatz, Bus M48)

10,- € incl. ein Glas Wein
Freie Platzwahl


 

Aufgelockert wird der Vortrag des Ersten Vorsitzenden des Vereins, Alwin Schütze, durch eine musikalische Untermalung vonBurghard Schwerbrock, Trompete, (www.burkhardmusic.de)

Unser Verein KünstlerKolonie Berlin e.V. kümmert sich um die geschichtliche Aufarbeitung dieser international einmaligen Wohnanlage mit immerhin knapp 900 Wohnungen. Auch heute werden die Wohnungen vorzugsweise an Künstler aller Art vermietet, Auskunft gibt die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA).
Aus alter Tradition präsentieren wir Kulturveranstaltungen, häufig im TheaterCoupé, Hohenzollerndamm 177. Dort bieten wir auch einen monatlichen Stammtisch an (am letzten Mittwoch eines Monats um 19:30 Uhr), um in nachbarschaftlicher Atmosphäre möglichst viele Kontakte zwischen Künstler/innen und „ganz normalen Bürger/innen“ zu einer friedlichen Gemeinsamkeit zu knüpfen.

Nur einige ehemalige Bewohner seien hier genannt:
Ludwig Barney, Ernst Bloch, Ernst Busch, Lil Dagover, Axel Eggebrecht, Agnes Fink, Fritz Genschow, Sebastian Haffner, Dieter Hildebrandt, Peter Huchel, Alfred Kantorowicz, Anita Kupsch, Klaus Kinski, Wolfgang Leonhardt, Dina Nelken, Wilhelm Reich, Gustav u. Martin Rickelt, Hans Scharun, Robert Wolfgang Schnell, Mary Tucholsky, Erich Weinert, Siegfried Wölfer, Walter Zadeck.


 

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Rajvinder Singh


„Sehen mit sechs Augen“
Poesie eines Dialogsüchtigen"

 

12. September 2018 – 19:30 Uhr

TheaterCoupé

Hohenzollerndamm 177/ Brienner Straße

15,- € / Mitglieder KüKo e.V. 12,- €

Freie Platzwahl

 

Lassen wir uns beeindrucken von einem internationalen Autor:

Rajvinder Singh, geboren 1956 in Kapurthala (Indien), studierte zunächst Pol. Ökonomie und Mathematik an der GNDU Universität Amritsar, dann über Umwege Literatur- und Sprachwissen- schaft mit dem Abschluss MA, und später M-Phil. an der Jammu Universität in Kaschmir. Während der Doktor Arbeit Übersiedlung 1980 nach Berlin, wo er zunächst einen Abschluss in Anglistik und Lin- guistik erlangte, später 1988 die Spezialisierung im Bereich Semiotik absolvierte. Seit 1992 ist er Frei- beruflicher Autor, seit 2000 Synchronsprecher und auch als Sprachberater tätig. In Deutschland ist er bereits vier Mal zum Stadtschreiber berufen worden.

Sein Schaffensgebiet ist die Förderung der Inner- menschlichen Kommunikation und die gegensei- tige Akzeptanz durch den Dialog. So versucht sein sprach-künstlerisches Handeln den gesellschaftlichen Konfrontationen entgegenzuwirken und schuf 1993 den Begriff „Dialog der Kulturen“, u. a. als Antwort auf die Huntingtons These von „Zusammenprall der Kulturen“. Seitdem widmet sich seine Poesie der immer mehr fehlenden Kommunikation unter den Menschen, worin er auch die Funktion der Litera- tur sieht. So versucht er aus dem ‚Eigenen‘ und dem ‚Anderen‘ das ‚Unsere‘ herzustellen und bietet so das Plädoyer für das ‚Sehen mit Sechs Augen‘ an.

Seine Werke wurden in mehreren Sprachen über- setzt, darunter Spanisch, Katalanisch, Galizisch, Albanisch, Arabisch, Finnisch und 2017 eine Antho- logie auf Ungarisch.

Er erhielt mehrere Literaturstipendien und Preise, ist Mitglied im PEN seit 1996. Er arbeitet und lebt in Berlin.

 

 

 

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Regelmäßige Termine:

Stammtisch (Wilmersdorfer Künstlerstammtisch)

Hier treffen sich KünstlerInnen, Freunde und Interessierte um ihre Erfahrungen miteinander auszutauschen, gegenseitig neue Projekte vorzustellen und zu besprechen. Es gibt auch Vorträge jeglicher Art. Diese Veranstaltungen haben Workshop-Charakter - zu Deutsch: es sind Arbeitstreffen.

Diese Künstlertreffen sind für jedermann zugänglich; der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auch, wenn Sie nur einmal unverbindlich bei uns hineinschnuppern möchten.

Die Treffen finden jeden letzten Mittwoch eines Monats um 19:30 Uhr im Theater Coupé (Hohenzollerndamm 177, Berlin-Wilmersdorf) statt statt.

Die nächsten Termine:
25.7., 29.8., 26.9., 31.10., 28.11.18

 

 

Die nächsten Termine:

Veranstaltungsorte:

Theater Coupé:
Hohenzollerndamm 177 (Ecke Brienner Str.)
10713 Berlin
Anbindung: U-Bhf. Fehrbelliner Platz (U3, U7)
Bus: 101, 104, 115, N7

Aktivitäten

Skulptur Coupé Theater
Vor dem Coupé Theater