Fragen zu Personen

Julius Arnfeld

Abb.: Julius Arnfeld
geb. 25.04.1875 in Bad Polzin, Westpommern
gest. 1951 oder etwas später in England
Foto: Nachlass von Peter B., Chemnitz

Peter P. aus Chemnitz recherchiert den Lebensweg seines Urgroßvaters Julius Arnfeld, eines deutschen Juden, Schauspielers, Reise- und vor allem Tierfotografen - sowie Vortragskünstler im Ghetto Theresienstadt, das er glücklicherweise überlebte.

Julius Arnfeld wird von 1932 bis 1934 im "Deutschen Bühnenjahrbuch" unter der Adresse Bonner Str. 2 geführt. Als Telefonnummer wird "H8 Wagner 5610" genannt. Allerdings hat er dort nur zur Untermiete gewohnt, denn in den Berliner Adressbüchern erscheint er nicht. Die Mitgliedsnummer bei der Bühnengenossenschaft lautete 6853. Unsere Frage an Sie: Bei wem, wie lange?

Arnfeld übersiedelte nach seiner Entlassung von den Hannoverschen Bühnen 1932 nach Berlin, fand in der Künstlerkolonie zunächst Unterschlupf, und später bezog er eine Wohnung in der Martin-Luther-Str. 84 (damals Lutherstr. 29). Dort erinnert ein Stolperstein [↑] an ihn: am 13. 08. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert.

Nähere Informationen über Julius Arnfeld finden Sie auf der Website juliusarnfeld.de - Exil ist überall – Aus der Hölle ins Leben! (Eine Spurensuche) [↑]

Anfrage vom 27. Mai 2014